Ewald Frank
30. 7. 1989 um 14:00 Uhr, Zurich, Schweiz
Thema: Gal. 4,30: "Was sagt die Schrift dazu?"
ausgestrahlt am 28. 1. 2026
Bitte gedenkt auch ihr weiter, dass Gott das ausgestreute Wort Frucht bringen lässt. Er hat ja verheißen, dass es nicht leer zurückkommen wird, sondern ausrichten, wozu er es gesandt hat.
Und wir glauben, dass Gott diese letzte Botschaft zu dem höchsten Zweck gesandt hat, nämlich die Brautgemeinde herauszurufen, sie zurechtzubringen, zu korrigieren, das Hohe zu erniedrigen, das Niedrige zu erhöhen, das Krumme zu begradigen und dem Herrn ein wohlbereitetes Volk zu präsentieren, wenn Jesus Christus wiederkommt als Bräutigam, um die Braut heimzuholen.
Und ich möchte da an zwei Dinge erinnern: An das, was Johannes auf der Insel Patmos in Gesichten sah. Er sah die Braut geschmückt, die Braut des Lammes. [Offb 21:9]
(9) … Komm, ich will dir die Braut, das Weib des Lammes, zeigen!«
Und Bruder Branham hatte ja auch eine solche Vision, er sah die Braut. Er sah, wie sie aus dem Gleichschritt geriet und dann sah er, wie sie zum Ende hin in den Gleichschritt zurückgebracht wurde.
Und wir glauben von Herzen, dass alle, die zur Braut gehören, in den göttlichen Gleichschritt zurückgebracht werden. Es kann nicht verschiedene Bräute, verschiedene Botschaften, verschiedene Richtungen geben. Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe, eine Gemeinde als Grundfeste der Wahrheit, 1. Timotheus 3, Vers 15. Eine Braut, die Braut Jesu Christi, die nur auf die Stimme des Bräutigams hört.
Ich bin, was das betrifft, voller Zuversicht, denn ich schaue nicht auf mich oder die mich umgebenden Umstände, sondern wirklich aus göttlicher Sicht sehe ich schon am Ende dieser Generation eine Braut ohne Flecken und ohne Runzeln, die dem Bräutigam begegnen wird. So hat es schon Paulus geschrieben, dass der Herr sich selbst eine Gemeinde darstellen wird, die nicht habe einen Flecken und nicht habe eine Runzel, gewaschen in dem Blute des Lammes, geheiligt durch das Wort der Wahrheit, versiegelt als göttliches Eigentum mit dem heiligen Geist auf den Tag unserer Leibeserlösung, wenn das Vergängliche die Unvergänglichkeit anziehen wird und das Sterbliche die Unsterblichkeit und das Verwesliche die Unverweslichkeit. [Eph 5:27, 1Kor 15:53–54] Gott hat es so bestimmt, in seinem Worte niederschreiben lassen, so glauben wir es und so wird es geschehen.
Könnt ihr dazu Amen sagen?
100%ig! Das ist Ja und Amen. Gott hat es so gesagt.
Irgendjemand fragte mich gestern in Österreich, in Salzburg, was ich denn nun von dem Ozonloch halte. Ihr kennt ja alle den Begriff und siehe da, es ist schon alles, die Einleitung in das, was zu der Zeit, wenn Gott den Schaden mit Israel gut machen wird, geschieht. Und habt ihr es je in der Bibel gelesen, dass der Zeitpunkt kommt, wo der Mond die Ausstrahlung der jetzigen Sonne haben wird, und dass die Sonne eine siebenfache Ausstrahlung haben wird zu dem Zeitpunkt, wenn Gott den Schaden mit Israel wieder gut machen wird?
Wer hat es von euch gelesen?
Das sind wenige Hände. Ich sehe nur ein oder zwei. Na gut, dann lese ich es euch vor, damit ihr wisst, dass es in der Bibel geschrieben steht. Und zwar im Propheten Jesaja.
Aber das, das sei heute nicht unser Thema. Das wird ja in dem Buch stehen und noch weiteres wird darüber geschrieben werden. Aber es steht tatsächlich im Worte Gottes geschrieben. Müsste Jesaja Kapitel 30 sein.
Und zwar ist es hier, Jesaja Kapitel 30, Vers 26:
(26) und das Licht des Mondes wird so hell sein wie das Sonnenlicht, und das Licht der Sonne wird siebenmal so hell scheinen wie das Licht der sieben Wochentage zu der Zeit, wo der HERR den Schaden seines Volkes verbindet und die ihm geschlagene Wunde heilt.
Und wenn dieses auch nun kurz vor Aufrichtung des tausendjährigen Reiches ganz zum Durchbruch kommen wird, aber stellt euch vor, wenn die Sonne siebenmal kräftiger wird, wie sie heute ist, ja was geschieht dann?
Was bleibt dann noch übrig?
Und wenn der Mond ist wie die Sonne heute, was dann?
Ihr werdet sehen, dass nicht die Gläubigen die Narren waren, die Gottes Wort von Herzen glaubten, sondern die Weisen dieser Welt werden, wenn die Hitze durchbricht, schreien. Sie werden viel durchzumachen haben, weil sie Gott spotteten und ihn lächerlich gemacht haben.
Wie dankbar können wir sein, glauben zu dürfen, wie die Schrift sagt.
Doch wie gesagt, es ist heute nicht unser Thema. Wir haben im Namen des Herrn sicherlich noch einiges dem Volke zu sagen und wir hoffen wirklich, dass es so weit kommt, dass diese Botschaft an die Weltöffentlichkeit dringt.
Kommen wir kurz auf Psalm 113 zurück:
(1) Halleluja! Lobet, ihr Knechte des HERRN, lobet den Namen des HERRN!
(2) Gepriesen sei der Name des HERRN …
Ich hätte gewünscht, dass all die Bibelübersetzer hier den Namen ausgesprochen hätten. Überall, wo wir "Herr" lesen, steht ja "Jahwe". Man hätte einfach gewusst: "Lobet Jahwe", den Herrn, der sich in seinem Bundesnamen offenbart hat.
(2) Gepriesen sei der Name des HERRN von nun an bis in Ewigkeit!
(3) Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang …
Ihr wisst ja, auf der ganzen Erde loben die Menschen den Herrn. Hier ist es Tag, dort ist es Nacht. Hier geht die Sonne unter, da geht sie auf. Überall loben die Erlösten den Namen des Herrn.
Und dann:
(4) Erhaben über alle Völker ist der HERR, den Himmel überragt seine Herrlichkeit!
(5) Wer ist dem HERRN gleich, unserm Gott, der da thront in der Höhe,
(6) der niederschaut in die Tiefe, im Himmel und auf Erden?
Er schaut auf die Menschenkinder, er sieht uns in Gnaden an, um uns zu segnen. Gott ist nicht unbeteiligt an den Versammlungen der Heiligen, im Gegenteil, sie geschehen in seinem Willen. Und der Herr gab die Verheißung: "Wo zwei oder drei sich in meinem Namen versammeln, da bin ich mitten unter ihnen." [Mt 18:20]
Glauben wir, dass er heute hier ist. Er ist heute gegenwärtig.
Unser geliebter Bruder Eugen Danzeisen las uns vor kurzem in Krefeld diesen einen Vers aus Galater 4, wahrscheinlich Vers 29, da steht: "Was sagt die Schrift dazu?" [Gal 4:30]
Das war irgendwie etwas ganz Besonderes.
Die Frage tauchte sofort auf und eine zog die andere nach sich.
Was sagt die Schrift dazu?
Was sagt die Schrift über die Endzeit? Was sagt die Schrift, was sagt die Schrift, was sagt die Schrift…?
Darauf kommt es doch an. Nicht, was sagen die Menschen, was sagt ein Prediger, was sagst du, was sage ich?
Was sagt die Schrift dazu?
Was sagt die Schrift zur Endzeit?
Es wird sein, wie es war in den Tagen Sodoms und Gomoras. [Lk 17:30]
Es wird sein, wie es war in den Tagen Noahs. [Mt 24:37]
Was sagt die Schrift zur Endzeit?
Viele falsche Propheten und falsche Christusse werden auftreten. [Mt 24:24]
Was sagt die Schrift?
Es wird eine Zeit kommen, wo sie die gesunde Lehre nicht ertragen werden. [2Tim 4:3]
Oh, wir könnten fortfahren mit der Überschrift: Was sagt die Schrift?
Was sagt die Schrift? Was sagt sie dir und mir?
Siehe, ich sende euch den Propheten Elia, ehe der große und schreckliche Tag des Herrn kommt. [Mal 3:23] Und der Herr selber hat es uns gesagt, hat es bestätigt in Matthäus 17, Vers 10 und 11: "Elia wird zuerst kommen und alles wieder in den rechten Stand bringen."
Wir könnten fortfahren und fragen: Was sagt die Schrift dazu?
Und wir glauben, dass die Schrift auch in diesem Punkt ihre Erfüllung findet, dass Gott einen Hunger in das Land senden wollte. Und auch darin die Erfüllung findet, dass Speise zur Verfügung gestellt wurde, die dann zur rechten Zeit ausgeteilt werden soll im Hause Gottes.
Man könnte fortfahren zu fragen: Was sagt die Schrift dazu?
Ihr Lieben, ich möchte es uns allen mit auf den Weg geben, denn es ist mir persönlich so groß geworden.
Was sagt die Schrift dazu?
Wie sieht Gott die Sache?
Darauf kommt es an, nicht wie Menschen sie sehen und nicht was Menschen darüber sagen, sondern: Was sagt die Schrift dazu?
Kommen wir weiter zu diesem Thema.
Ich wollte eigentlich aus Psalm 114 die wenigen Verse lesen dürfen, um den kurzen Zusammenhang zu bringen, der mir auf dem Herzen liegt.
Psalm 114:
(1) Halleluja! Als Israel aus Ägypten auszog, Jakobs Haus aus dem Volk fremder Sprache,
(2) da ward Juda sein Heiligtum, Israel sein Herrschaftsgebiet.
Ich möchte heute den Vergleich ziehen zwischen dem Auszug des Volkes Israel unter Mose, dem Einzug in das verheißene Land unter Josua, den Vergleich vom Auszug der neutestamentlichen Gemeinde an ihrem Anfang und dem Hineingehen in das verheißene Land jetzt am Ende. Es gibt Parallelen in der Heiligen Schrift, die prophetischen Charakter haben und die wir aus dem Grunde auch beherzigen und beobachten müssen.
Als Gott sein Volk herausführte, als er die Verheißung, die er gegeben hatte, erfüllte, nicht vorher, sondern mit dem Moment, wurde Juda sein Heiligtum. Das Heiligtum, in dem er wohnte, sein Zelt aufschlagen konnte, mit Mose aus der übernatürlichen Wolke am Eingang des Offenbarungszeltes redete und das Volk Israel begleitete.
Israel war sein Herrschaftsgebiet.
Ihr merkt schon, dass es hier einen Unterschied gibt zwischen Juda und Israel, wie es den zwischen Gemeinde und Braut gibt, das eine kommt aus dem anderen hervor. Und wir glauben, dass Gott ein Heiligtum auf Erden hat, und das ist seine erwählte Braut.
Gott sprach, dass er nicht in einem Bau von Menschenhand gemacht wohnt.
Er spricht: "Der Himmel ist mein Thron und die Erde der Schemel meiner Füße, doch wo wäre die Ruhestätte, da ich Wohnung nehmen könnte?" [Jes 66:1]
Gott hat ein Volk auf Erden.
Und ihr mögt jetzt auf eure Versagen und Schwachheiten schauen und euch fragen: "Kann ich es sein, gehöre ich dazu?"
Und ich sage es euch im Glauben und in Gewissheit:
Wenn wir, die wir Gottes Wort, das durch Offenbarung direkt auf göttliches Geheiß gemäß dem, was Gott vorausgesagt hat, gegeben wurde, wenn wir, die wir dieses geoffenbarte Wort glauben, es nicht wären, dann frage ich euch und bitte euch: Sagt mir dann, wer es sein soll?
Etwa diejenigen, die an Gott und an dem, was er jetzt tut, vorbeigehen, die es verachten, ja auf uns, die wir biblisch glauben, mit Verachtung sehen?
Nein, das herausgeführte Volk war es, unter dem Gott Wohnung genommen hatte. Jetzt sind es die herausgeführten Kinder Gottes, unter denen der Allmächtige Wohnung nimmt, denn da, wo sein Wort aufgenommen wird, wo sein Wort geehrt wird, da wird er aufgenommen, da wird er geehrt.
Da, wo sein Wort Platz hat, da hat er Platz.
Wo sein Wort das Sagen hat, da hat er das Sagen.
Merkt ihr, worum es geht? Es geht um das Wort in seiner ganzen Fülle. Nicht nur um einige Gleichnisse, die jeder auch noch auf sich anwenden oder aus dem Zusammenhang nehmen kann. Es geht schlicht und einfach darum, Gott als wahrhaftig stehen zu lassen und als heilig in all seinem Tun.
Wenn wir vor dem Tun Gottes, das übernatürlich bestätigt wurde, keinen Respekt haben, dann ist unser Gottesdienst eitel. Er ist nichtig, er ist vergeblich. Dann kann es uns ergehen, wie damals dem Volke Israel, dass sie mit innerer Ergriffenheit die Psalmen singen, aber sie singen mit innerer Ergriffenheit an Gott vorbei. Sie haben an Gott vorbei gesungen, an Gott vorbei geopfert, an Gott vorbei gepredigt und so weiter.
Johannes war es, der dem Herrn den Weg bahnte, ihm das Volk zuführte. So hat Gott in diesen Tagen gemäß seinem Worte eine Botschaft gegeben. Der Belehrung, der Offenbarung, der Korrektur, der Zurechtbringung, eine Herausführung aus allem Unbiblischen, eine Hineinführung in alles Biblische. Der alte Sauerteig, die alten Überlieferungen, die alten Erkenntnisse, das alles bleibt zurück, siehe, es ist alles neu geworden.
Und wir fragen in jedem Punkt: was sagt die Schrift dazu?
Was sagt die Schrift über die Gottheit?
Was sagt die Schrift über die Taufe?
Wie ist gemäß der Schrift getauft worden, sagt es mir.
Was sagt die Schrift zu all diesen Punkten, die umstritten sind unter den Leuten, auch unter den geistlichen Führern?
Würde man die Schuhe ausziehen, wie Mose und später Josua es taten, vor Ehrfurcht, vor dem Worte Gottes und wirklich, wie es im Propheten Jesaja steht, zittern im Gedanken oder "beben im Gedanken an mein Wort." [Jes 66:2]
Lasst uns diese heilige Ehrfurcht Gottes zurück erhalten, damit wir in rechter Weise vor sein Angesicht kommen und jedes Wort im Glauben aufnehmen können, damit die göttliche Auswirkung auch in uns stattfinden kann.
Hier geht es dann noch ein wenig weiter: [Ps 114:3]
(3) Das Meer sah es und floh, der Jordan wandte sich rückwärts
Das rote Meer floh beim Auszug, der Jordan wich zurück beim Einzug. Der Herr war derselbe beim Auszug, Er war derselbe beim Einzug. Er hat die Verheißung gegeben, Er hat herausgeführt. Er hat sogar durch die Wüste, wo alles dürre und armselig vor sich ging, dafür gesorgt, dass die Seinen nicht umkamen.
Und wenn wir jetzt eine Wüstenwanderung durchzumachen haben, dann lasst uns doch wenigstens aus dem Felsen trinken, aus dem Felsen des Heils.
Wenn schon nicht großartige Kraft Gottes in dieser Zeit offenbar wird, dann wollen wir doch nicht ermatten und nicht verdursten, sondern mit Freuden Wasser aus den Quellen des Heils schöpfen. [Jes 12:3]
Denn Gott war ja auch darin gnädig, dass er den Seinen ihre Torheiten nicht anrechnete, obwohl er sagte: "Immer gehen sie mit ihrem Herzen irre und sie erkennen meine Wege nicht." [Ps 95:10, Hebr 3:10]
Aber am Ende hat er seinen Weg mit seinem Volke gehabt, das er durchgetragen, mit Manna gespeist und mit Wasser aus dem Felsen getränkt.
Und Paulus schreibt in 1. Korinther 10: "Sie tranken aus einem geistlichen Felsen, der sie begleitete und dieser Fels war Christus." [1Kor 10:4]
Noch heute trinken wir aus diesem geistlichen Felsen.
Wie gesagt, in dieser Wüstenwanderung ist nicht viel Kraft Gottes durch Wunder und Zeichen offenbar geworden. Aber Gott hat sein Volk nicht im Stich gelassen, er hat geholfen, er hat den Hunger gestillt und auch den Durst. Und das Gleiche dürfen wir sagen: Gott hat uns auch in diesen dürren Zeiten nicht verlassen und nicht versäumt. Er hat uns sein Wort als Speise gegeben und hat uns geistlich getränkt. Niemand braucht umzukommen, im Gegenteil, wir sind immer wieder neu gestärkt und neu erfrischt worden. Nicht um unseretwillen, sondern um der Treue Gottes Willen.
Aber hier steht: "… das Meer sah es und wich zurück, der Jordan und er teilte sich." [Ps 114:3]
Was sah das Meer? Wen sah der Jordan? Nicht nur Mose und Josua. Sie sahen den Herrn, der mit seinem Volke war, über seinem Wort wachte um es zur Erfüllung zu bringen.
Dasselbe wird jetzt am Ende sein. Bestimmt nicht um meinetwillen und sicher auch nicht um deinetwillen, aber um des Wortes Gottes Willen, um seiner Treue, um seiner Wahrhaftigkeit Willen, kann Gott sein Werk nicht liegen lassen, nicht unvollendet lassen, er wird es erfüllen.
Schlagen wir die Brücke zum Neuen Testament.
Was geschah am Anfang? Große Wunder und Zeichen. Man könnte den Aussätzigen fragen, der zum Herrn kam und sprach "Ich möchte rein werden" und der Herr sprach "Ich will's, werde rein". [Mk 1:41]
Man könnte fragen: "Aussatz, was war's, das du gesehen hast?
Wer war's, der Vollmacht über dich ausübte?"
Was würde der Aussatz sagen? Nicht: "Ich habe den Aussätzigen gesehen". [sondern:] "Ich habe den Arzt gesehen, den Herrn, der die Kranken heilte."
Würde man den Blinden fragen: "Was hast du gesehen?" Ich weiß, was seine Antwort wäre: "Ich habe dem Herrn vertraut und er hat's getan."
Was war dir, Blindheit, dass du wichest?
Was war dir, Taubheit, dass du weichen musstest?
Was war dir, Meer, was war dir Jordan? Wer hat's getan, wen hast du gesehen? Wessen Macht hast du zu spüren bekommen?
Die Macht des Allmächtigen Gottes.
Ihr Lieben, ich glaube daran.
Amen.
Danke, geliebter Bruder. Ich auch. Wir glauben es alle von ganzem Herzen.
Aber nicht nur bei unserem Herrn. Wir könnten fragen: "Was war euch Kranken, die ihr auf die Straßen Jerusalems gelegt wurdet, um zu warten, bis Petrus dort entlang kommen wird?"
Was war euch Kranken?
Wen habt ihr gesehen?
Habt ihr nur Petrus gesehen?
Nur seinen Schatten irgendwie gespürt, dass er über euch kam?
Was war mit all den Kranken?
Sie haben ihr Vertrauen auf den allmächtigen Gott gesetzt und wussten, dass der Allmächtige, wenn er nicht selbst auf Erden ist, Propheten, Apostel und Männer Gottes gebrauchen konnte, durch die er selber Wunder getan hat.
Nicht die Menschen waren es, die Kraft Gottes, die durch den Glauben derer, die Gott brauchte und die Gott erleben wollten, betätigte, damit alle Ehre dem Allmächtigen gegeben wird.
Man könnte diejenigen fragen, denen die Schweißtücher des Paulus aufgelegt wurden: "Was war euch? Was geschah mit euch? Wen habt ihr gesehen, als ihr euer Erlebnis hattet?"
Es war der Herr, der sich unter seinem Volke am Anfang offenbart hat.
Was war all diesen Dingen, was sahen sie? Nicht nur die Menschen, sie sahen die in den Gläubigen wirkende Kraft Gottes. Und das Gleiche war im Dienst Bruder Branhams. Und das, was Gott durch den wiedererstatteten Dienst des Botschafters getan hat, muss er und wird er zwangsläufig in der wiedererstatteten Braut tun.
Da habe ich gar keine Sorge. Müsste ich es tun, dann könnte ich dabei nervös werden und mir Gedanken machen. Doch der Plan Gottes liegt fertig schon und ist bereit.
Hier wird uns nicht die Zwischenzeit beschrieben, sondern der Auszug und der Einzug. Beides aufgrund der göttlichen Verheißung. Gott hatte dem Abraham gesagt: "Nach 400 Jahren werde ich deine Nachkommenschaft aus dem Lande der Knechtschaft herausführen." [1Mo 15:13] Gott gibt Verheißungen und er erfüllt sie, wenn die Zeit dafür gekommen ist.
Gott hatte nicht nur gesagt, er wird herausführen, Gott hatte auch gesagt, dass er hineinführen wird. Ich gebe euch das Land Kanaan. [1Mo 12:7] Es war die Verheißung, die aus dem Munde Gottes gekommen war. Als der Zeitpunkt herankam, in dem es geschehen sollte, war der Herr, der lebendige Gott, wieder gegenwärtig und zwar tatkräftig gegenwärtig.
Dass Gott mit uns ist, auch in der Zwischenzeit, das wissen wir alle, und das wissen wir aufgrund der Verheißung, die er gegeben hat: Ich werde alle Tage bei euch sein, bis an der Welt Ende. [Mt 28:20] So hat er es gesagt und dabei bleibt es, ich glaube, dass er die Wahrheit gesagt hat.
Und auch da könnten wir fragen: Was sagt die Schrift dazu? Die Schrift sagt: "Ich bin bei euch alle Tage, bis an das Ende der Welt."
Immer wieder müssen wir uns die Frage stellen: Was sagt die Schrift dazu?
Und die Schrift spricht von der Zeit der Erquickung, von der Wiederherstellung aller Dinge, von dem Spätregen, von dem kurzen und mächtigen Werk, das Gott tun wird, dass er sich erheben wird, wie in den Vortagen, um sein Werk zum Abschluss zu bringen. Denkt an die Stelle aus Jesaja 28, Habakkuk 1, 5, einige Stellen, Hebräer, Römerbrief, wo immer. Da wollen wir jetzt gar nicht einzeln hineingehen, aber es gibt in der Tat nicht nur eine oder zwei Bibelstellen, es gibt viele Bibelstellen im Alten und Neuen Testament, auf die wir gegründet sind.
Und aufgrund dieser Bibelstellen haben wir eine berechtigte Hoffnung zu Gott hin und wir wissen, dass er unmöglich täuschen kann, im Gegenteil, schon der Gedanke, dass Gott nicht tun würde, was er gesagt hat, ist eine schlimme Beleidigung. Denn wer Gott nicht glaubt, der macht ihn zum Lügner. [1Jo 5:10] Wir müssen es lernen, von uns und den Umständen wegzuschauen, auf den Herrn zu schauen. "Blickt auf ihn, ihr Enden der Erde!" [Jes 45:22]
Es ist einfach so, dass Gott den Menschen von ihm abhängig gemacht hat.
Stellt euch vor, wir könnten selbstständig so nur im Namen des Herrn alles tun. Ja, was würden wir da nicht alles tun? Der eine dies, der andere jenes. Jeder wüsste ja genug zu tun, denn jeder möchte ja, dass Gott geehrt wird. Jeder möchte, dass Großes geschieht und jeder würde da auch Großes tun wollen. Ja, und was wird dann geschehen?
Das größte Durcheinander bei allem großen Tun.
Nein, die letzte Runde sieht anders aus. Eine Einordnung und Einfügung in den Willen und den Plan Gottes, ein Stillewerden und Ausharren, um dann die allermächtigste Kraftdemonstration unseres Gottes am Ende dieser Gnadenzeit mitzuerleben.
Nicht wir sind es, die Gott einen Dienst erweisen. Gott benutzt uns, um das tun zu können, was er in seinem Worte verheißen hat. Wir werden nur ein Bestandteil seines Tuns sein.
Aber wir möchten dahin kommen, dass wirklich gesagt werden könnte: Das ist ein Heiligtum Gottes. Das ist eine Versammlung, in der Gott gegenwärtig ist. Da ist in Wahrheit offenbar geworden, dass er mitten unter uns ist.
Und wir glauben, dass der Zeitpunkt kommt, wo man nicht mehr fragen braucht: "Wo ist nun euer Gott?", sondern sie werden kommen, um Gott zu erleben.
Und ich behaupte, dass in der gleichen Weise, wie der Herr die neutestamentliche Gemeinde majestätisch bevollmächtigt, ausgerüstet zum Dienst ins Leben gerufen hat, in derselben Weise bevollmächtigt, ausgerüstet, in den Dienst gestellt, wird die herausgerufene Gemeinde als Braut, als Offenbarungsstätte des lebendigen Gottes dienen.
Und ich bitte euch noch einmal: Glaubet Gott, glaubet, dass er die Dinge, die heute noch nicht sind, schon gegeben hat, weil er es in seinem Worte verheißen hat. Lasst uns sein wie Abraham, der das, was noch nicht da war, sah, darauf schaute, als sähe er es schon. Und die ihm umgebenden Umstände, die im Widerspruch zur Verheißung Gottes standen, die hat er unbeachtet gelassen. Und er stolperte nicht über den Unglauben, sondern wurde immer stärker und fester im Glauben, weil er den, der die Verheißung gegeben hatte, als treu erachtete, dass er sie auch erfüllen wird. [Röm 4:20] [Hebr 11:11]
Jetzt frage ich euch: Ist Gott treu? Amen!
Amen!
Die Decke hätte sich heben müssen vor dem Amen, das aus unserem Munde und natürlich aus unserem Herzen kommt.
Er spricht sogar: Selbst, wenn wir untreu würden, bleibt er dennoch treu, denn er kann sich selber nicht verleugnen. [2Tim 2:13]
Aber ich habe noch eine Frage zu stellen und die möge sich jeder selbst ehrlich beantworten: Ist nicht trotz der menschlichen Mängel, die wir an uns haben mögen, in unserem Herzen, in unserer Seele, das Wort Gottes bleibend, so tief verankert, dass wir damit so innig verbunden sind, dass eine Lösung vom Worte gar nicht möglich ist?
Stimmt es? Stimmt es? Und das ist doch die Sache, um die es eigentlich geht. Wie oft soll ich es noch sagen? Zuerst trug das Volk Israel die Verheißung und als die Zeit der Erfüllung kam, hat die Verheißung sie hinübergetragen.
Ich behaupte, dass das geoffenbarte Wort schon ein Bestandteil von uns ist und wir ein Bestandteil des Wortes.
Und dann gehen wir zu Römer 8: "Was kann uns scheiden von der Liebe Gottes, die da ist in Jesus Christus, unseren Herrn?" [Röm 8:35]
Und wenn wir seine Liebe in diesem allumfassenden Umfang erlebt haben, dass er uns erlöst hat, alle Schuld vergeben hat, neues Leben geschenkt hat, uns wiedergeboren zu einer lebendigen Hoffnung, unser Verständnis für die Schrift geöffnet.
Was sollen wir noch auflisten, was noch aufführen?
Gott hat uns seine Wege wissen lassen, sein Tun gezeigt in unseren Tagen, eine Übersicht geschenkt über das, was war, was ist und was sein wird.
Und warum?
Weil er es ist, der Ich bin, der da war und der da ist und der da kommt. Er war in der Vergangenheit, er ist gegenwärtig und er wird in alle Zukunft sein.
Er hat uns durch das geoffenbarte Wort seinen vergangenen, gegenwärtigen und zukünftigen Heilsratsschluss voll und ganz offenbart aus Gnaden. Und kein Mensch hat es sich nehmen können, es ist uns wirklich in den Schoß gefallen.
Ich muss es so sagen: Ich habe es nicht erforscht, nicht durch Erkenntnis irgendwie erarbeitet, es ist mir durch Offenbarung des Wortes und des Geistes, nicht in den Schoß, aber in das Herz ganz tief hineingefallen.
Und im Anfang war das Wort und das Wort war bei Gott und Gott ist das Wort und am Ende muss es genauso sein. [Joh 1:1] Noch kommt die Karmelstunde, von der Bruder Branham sprach, dass sie kommen wird. Eine Herausforderung an all die Baalspriester und Aschera-Priester, hier 400, da 450. [1Kö 18] Es wird ein Volk von Gott auf den Plan gerufen, dessen Herr der einzig wahre lebendige Gott ist.
Wie es war in den Tagen Elias: "Ist der Herr Gott, dann dienet ihm." [1Kö 18:21]
Die Herausforderung muss kommen und sie wird kommen. Der Allmächtige wird uns keine Antwort schuldig bleiben, er wird sein angefangenes Werk majestätisch vollenden.
"Was war dir, Rotes Meer, dass du flohest, zurückwichest? Was war dir, Jordan, dass du dich teiltest?" [Ps 114:3]
Was war all denen, an denen Gottes Herrlichkeit und Kraft offenbar wurde?
Es war die direkte Gegenwart Gottes, und Kraft Gottes ist offenbar geworden. Die Geschichte war dann nicht mehr nur als Verheißung, als gesprochenes oder jetzt als geschriebenes Wort. Sie war als lebendig erfahrene göttliche Realität unter denen, die das Tun Gottes gemäß der gegebenen Verheißung in ihren Tagen erlebt haben. Und mit nichts weniger haben wir in diesen Tagen zu rechnen. Nicht nur die Botschaft der Wiedererstattung, sondern die wiedererstattete Kraft Gottes und Gegenwart Gottes in der Gemeinde der Herausgerufenen, in der sich die letzten Verheißungen Gottes erfüllen werden, erfüllen müssen, weil Gott sie gegeben hat.
Ihm, dem Allmächtigen, der begonnen und der vollenden wird, sei jetzt und in alle Ewigkeit der Dank.
Und eine Bitte schließe ich dem noch an: Lasst keinen Zweifel und keinen Unglauben von euch Besitz nehmen. Weist die beiden Dinge einfach zurück mit aller Macht und hört [nicht] den Teufel, der ein Fragezeichen schon im Garten Eden: "Sollte Gott gesagt haben?", machte. [1M 3:1] Hört ihn gar nicht an. Und wenn ihr noch einen Satz sagen möchtet, dann sagt einfach: "Du lügst", und dann aber bitte nicht mehr. Mit dem Teufel spricht kein Gläubiger. Der Teufel wird abgewiesen. "Weiche von mir!", Schluss. Nichts anderes.
Wenn jemand sich in ein Gespräch einlässt, das wäre die größte Torheit, die ein Gläubiger überhaupt eingehen kann. Der Teufel wird als Lügner zurückgewiesen und Gott als wahrhaftig von den Kindern Gottes geehrt und gepriesen. Wir wissen, der Teufel ist ein Lügner von Anfang an und wir wissen, dass Gott wahrhaftig ist. [Röm 3:4] 1. Johannes 5, Vers 20: "Und wir sind in dem Wahrhaftigen." Und wenn wir in dem Wahrhaftigen sind, dann ist das Zeugnis des Wahrhaftigen unser Zeugnis. Und dann spricht Wahrhaftigkeit Gottes aus uns und wir loben und preisen den Herrn um seiner großen Gnade und Güte Willen.
Ihm, dem Gott Abrahams, dem lebendigen Gott, der nur auf den Augenblick wartet, um sein Werk vollenden zu können. Ihm sei Lob und Preis, Ehre, Ruhm und Anbetung, jetzt und in Ewigkeit.
Amen.
Herr, wir danken dir, dass du gegenwärtig bist. Du bist Gott im Himmel und Gott auf Erden. Dein Name sei gelobt vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang von allen Völkern, Sprachen und Nationen, die du zu deinem Eigentumsvolk durch dein am Kreuz vergossenes Blut, durch die dort geschlossene Bundesschließung zu deinem Eigentum gemacht hast.
Geliebter Herr, hier sind wir in deinem Namen versammelt, haben dein Wort gehört, haben neu vernommen, was die Schrift sagt.
O begnadigt, begnadigt und nochmals begnadigt.
Du hast uns deine Wege wissen lassen und du wirst uns gewiss dein Tun wissen lassen. Denn so steht's geschrieben: "Du hast Mose deine Wege wissen lassen und dem Volke Israel dein Tun." [Ps 103:7]
Du hast deinen Propheten auch in unserer Generation deine Wege wissen lassen, durch Offenbarung die Geheimnisse enthüllt. Deinem Volke wirst du dein Tun schauen lassen. Du bist ein großer Gott, das ist außer Frage. Du hast das Universum ins Dasein gesprochen. Du sprachst und es geschah, du gebotst und es stand da. [Ps 33:9] Du bist Gott, der Allmächtige, der Lebendige, der Gegenwärtige, der sich mächtig erweisen wird an denen, die ihm Glauben und ungeteilten Herzens vertrauen.
Geliebter Herr, du hast die emporgehobenen Hände gesehen. Du weißt, was im Herzen, im Leben ist. Du kennst die Anliegen. Wir bringen dir alles. Und wir bringen es dir im Glauben. Denn eigentlich haben wir alle dieses und jenes Anliegen, Bedürfnisse verschiedenster Art. Wir kommen mit Bitten und Fürbitten, mit Gebetsanliegen, für alle Heiligen, für alle Gläubigen und für alle Gläubigwerdenden vor dein Angesicht. Vergib die Sünde, heile die Kranken, segne dein Volk, erhöre unsere Gebete und beantworte sie zur Ehre und zum Preise deines Namens.
Dir, dem lebendigen Gott, legen wir sein eigenes Werk hin. Vollende es mit deinem Volke und auch mit dem Volke Israel. Treuer Gott, du bist es, der begonnen, du bist es, der vollendet. Ich danke dir für diese Versammlung, für dein herrliches Wort.
Segne auch weiterhin in Afrika, segne in Russland, in ganz Europa, in der ganzen Welt, schenke die gnädige Heimsuchung, dass noch viele erreicht und in das Reich Gottes hineingebracht werden.
Ich danke dir nochmals für alles.
In Jesu Namen.
Amen.